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(Rezension) Margos Spuren von John Green

Titel: Margos Spuren
Originaltitel: Paper Towns
Autor: John Green
Seitenanzahl: 336 (Taschenbuch)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Reihe: Einzelband
ISBN-10: 3423086440
ISBN-13: 978-3423086448
Meine Wertung: 4/5









Also, wie ich die Sache sehe, erlebt jeder irgendwann mal ein Wunder.

Solange Quentin denken kann, ist Margo für ihn das begehrenswerteste Mädchen überhaupt – und unerreichbar. Doch dann steht Margo eines Nachts plötzlich vor seinem Fenster und bittet ihn um Hilfe: Er soll sie auf ihrem persönlichen Rachefeldzug begleiten und Freunden, die sie enttäuscht haben, einen Denkzettel verpassen. Quentin macht mit. Für eine Nacht wirft er alle Ängste über Bord. Doch am nächsten Morgen ist Margo verschwunden. Quentin sucht sie verzweifelt und findet Spuren, die ganz bewusst gestreut wurden. Es beginnt eine Reise zu einer Frau, die viel mehr ist, als er sich je erträumt hat, und zugleich ganz anders, als er je hat wahrhaben wollen.
Quelle: Amazon

Als ich vor dem Gebäude stehe, lerne ich etwas über Angst. Ich lerne, dass diese Angst nichts zu tun hat mit den müßigen Fantasien von einem, der insgeheim hofft, dass ihm was Wichtiges passiert, selbst wenn das Wichtige schrecklich ist. Diese Angst ist nicht wie der Ekel beim Anblick einer Leiche oder wie die Spannung beim Klicken der Schrotflinte in Beccas Garten. Diese Angst kann man nicht mit Atemübungen bewältigen. Sie hat nichts zu tun mit irgendeiner Art von Angst, die ich bisher kannte. Das hier ist die ursprünglichste aller Empfindungen. Das Gefühl, das schon da war, bevor die Erde da war. Das ist die Angst, die die Fische dazu gebracht hat, aus dem Ozean an Land zu klettern und Lungen zu entwickeln, die Angst, die uns laufen gelehrt hat. Die Angst, die uns dazu bringt, unsere Toten zu begraben.
Der Geruch lässt Panik in mir aufsteigen - Panik, nicht als bliebe mir die Luft weg, sondern als bliebe der gesamten Atmosphäre die Luft weg. Ich glaube, dass alle Ängste, die ich bis dahin in meinem Leben gehabt hatte, nur Training waren, Vorbereitung für den Tag, an dem die echte Angst kam. Aber ich war nicht vorbereitet. (Margos Spuren, S.154)

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