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(Top Ten Thursday) #45: 10 Bücher aus dem Rowohlt Verlag

eine Aktion von Steffis Bücher Bloggeria

10 Bücher aus dem Rowohlt Verlag
(mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr auf die Amazonseite)

Von den 10 Büchern habe ich leider bisher nur Tschick (Rezension) gelesen, jedoch habe ich noch fest vor, auch die Bücher von Jojo Moyes zu lesen. Ich wäre dann wohl eine der letzten, die das noch nicht gemacht hat. :D Auch Das Fundbüro der Wünsche hört sich interessant an und die Bücher von Juliet Ashton sind mir ebenfalls schon ins Auge gesprungen.

Habt ihr bereits eines der Bücher gelesen und könnt es mir empfehlen?

(Rezension) Tschick von Wolfgang Herrndorf

Titel: Tschick
Autor: Wolfgang Herrndorf
Seitenanzahl: 256 (Taschenbuch)
Verlag: Rowohlt Verlag
Reihe: Einzelband
ISBN-10: 3499256355
ISBN-13: 978-3499256356
Meine Wertung: 5/5











Als Erstes ist da der Geruch von Blut und Kaffee. Die Kaffeemaschine steht drüben auf dem Tisch, und das Blut ist in meinen Schuhen. Um ehrlich zu sein, es ist nicht nur Blut.
 Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.
Quelle: Amazon

Seit ich klein war, hatte mein Vater mir beigebracht, dass die Welt schlecht ist. Die Welt ist schlecht, und der Mensch ist auch schlecht. Trau keinem, geh nicht mit Fremden und so weiter. Das hatten mir meine Eltern erzählt, das hatten mir meine Lehrer erzählt, und das Fernsehn erzählte es auch. Wenn man Nachrichten guckte: Der Mensch ist schlecht. Wenn man Spiegel TV guckte: Der Mensch ist schlecht. Und vielleicht stimmte das ja auch, und der Mensch war zu 99 Prozent schlecht. Aber das Seltsame war, dass Tschick und ich auf unserer Reise fast ausschließlich dem einen Prozent begegneten, das nicht schlecht war. (Tschick, S. 209)

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